Dienstag, 2. Februar 2010

Running in the shadows

Joa, lange nix mehr geschrieben hier. Es wird wieder mal Zeit, einige meiner Gedanken in den unendlichen Äther des World Wide Web zu senden...

Im Moment herrscht eine gewisse Zwiegespaltenheit in mir vor... nicht umsonst trage ich den Steppenwolf auf dem Arm. Draußen versinkt die Welt in Schnee und Eis, das Leben scheint manchmal wie in Zeitlupe abzulaufen. Auf mich hat das alles eine eher beruhigende Wirkung und nun habe ich auch endlich wieder mehr Zeit, mich der Kontemplation und Meditation zu widmen. Letzten Sonntag konnte ich dank des Vertrauens von Horst in die Ernsthaftigkeit meiner Beschäftigung mit dem Buddhismus am ersten Studientag 2010 teilnehmen. Der Dharma bietet so unglaublich viele Ansatzpunkte und Diskussionsstoff, dass ich trotz leichtem Schlafmangel noch Stunden hätte weiter machen können. So komme ich langsam aber sicher voran auf dem Pfad.

Das ist die eine Seite. Dem halten einige Gefühle die Waage, die in mir brodeln und von denen ich dachte, dass sie so schnell nicht wiederkommen. Positive Gefühle, durchaus, aber eben auch sehr starke und potenziell sehr leidvolle. Hervorgerufen durch eine wiederbelebte Bekanntschaft aus dem letzten Jahr, die damals durch meine Verblendung fast zerbrochen wäre. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass alles wieder in bester Ordnung zu sein scheint, ja sogar wieder Hoffnung in mir aufkeimt - weltliche Hoffnung. Da liegt auch ein Teil des Problems: Will ich meine hart erkämpfte innere Ruhe und Klarheit aufs Spiel setzen und mich wieder hinein begeben in die Wirren von samsara? Diese Entscheidung hängt nicht nur von mir ab und vielleicht sollte ich genau darauf vertrauen. Die nächsten Wochen werden es zeigen.

Zwei vorherrschende Stimmungen - zwei passende Arten von Musik, die zur Zeit bei mir rotieren. Dieser massive Wintereinbruch zeigt mal wieder, welche Macht die Naturgewalten trotz oder gerade wegen unserer technokratischen "Hochkultur" über uns haben. Die winterliche Ruhe wird bei mir sicher auch deshalb momentan gerne durch ebenso gewaltige Musik gestört, vorwiegend instrumentaler Art.
Ein Album tut sich da besonders hervor und obwohl es schon seit bestimmt einem Jahr auf meiner Platte schlummert, bin ich erst jetzt darauf gestoßen:

 

"Thaumogenesis" heißt die Scheibe, feinster Drone von Nadja, ein einzelner Track mit einer Spielzeit von knapp 62 Minuten. Hat mich total in seinen Bann gezogen, unglaublich atmosphärisch, fesselnd, emotional. Obwohl ich auf kaum einem Album bisher so monströse Riffs gehört habe, wirkt die Musik nie hart oder grobschlächtig. Vielmehr allumfassend, von bizarrer Schönheit, ätherisch, sie umgibt einen wie eine Blase. Ich komme hier echt in Beschreibungsschwierigkeiten, muss man einfach hören.

Für die andere Stimmungsfront muss dann aber doch ein wenig ruhigere Musik her, also hab ich mir eine Compilation meiner Lieblingssongs von Stevie Nicks zusammengestellt. Man kann über Drogen ja sagen was man will, aber die Frau hat auf Koks einfach die besten Lieder geschrieben und gesungen! Überzeugt euch selbst:


So, genug geschrieben...
 

Donnerstag, 14. Januar 2010

Sonntag, 10. Januar 2010

Emo-Death?!

So, nachdem ich vor einiger Zeit schon einmal eine unglaublich tiefgründige Szene-Analyse des Black Metal gepostet habe, beglücke ich euch heute mit dem zweiten Teil meiner unglaublichen "Behind the scenes" Reportagen mit dem Thema "Verhaltenskorrelate aus der aktuellen Death Metal Szene", scharfsinnig beobachtet beim Bonecrusher Fest in Oberhausen am gestrigen Samstag. Wenn schon nicht repräsentativ für ganz Deutschland, dann doch zumindest für den Pott!

Der stereotype Death Metal Fan war bisher für mich immer der langhaarige Headbanger, der sich zumindest optisch von anderen Old-Schoolern höchstens durch die Aufnäher auf seinem Jacket unterscheidet. Hmm... da hat sich doch einiges verändert. Zuerst einmal: Die Szene ist verdammt jung geworden! Ich schätze den Altersdurchschnitt der Besucher gestern auf ca. 18 Jahre, keinesfalls mehr als 20. Viele sogar wesentlich jünger, so jung, dass ich mir im Stillen dachte: "Ähm, Sandmännchen is doch schon längst vorbei, was zum Teufel wollt ihr hier?!".. Dementsprechend auch die Outfits: Wer demnächst mal auf ein Death Metal Konzert will, sollte einige Dinge beachten, um definitiv nicht aufzufallen: 
  • Jogginghose (ja, sie wird zumindest in dieser Szene wieder alltagstauglich), 
  • Baseballcappies, bevorzugt mit hochgeklapptem Schild, 
  • Fleshtunnel - am besten so groß wie möglich 
  • und ansonsten gerne am Emo-Style orientieren. 
Echt, teilweise hatte ich das Gefühl, ein paar arme kleine Emos hätten sich im Schneetreiben rund um Oberhausen verirrt und Zuflucht in der Turbinenhalle gesucht, aber als es dann immer mehr wurden, musste ich diese Erklärung (leider) verwerfen. Ich musste an Chuck Schuldiner - er ruhe in Frieden - denken. Was er wohl sagen würde, wenn er das sehen könnte?
Ach, den "Tanzstil" hätte ich fast vergessen! Ist aber auch schnell erklärt: Sieht aus wie ne Mischung aus Polka und absolutem Abgespaste. Man stelle sich also in den Moshpit, rudere wie wild mit den Armen, spicke das ganze mit ein paar Tritten und fertig ist die perfekte Death Metal Performance! Mal ehrlich: Moshpit ist ja schön und gut, wer seine Aggressionen darin loswerden will, soll das auch gerne tun, aber ein bisschen Anstand und zumindest ein Quäntchen Rücksicht sollte man sich doch bewahren. Viele von denen, die ich gestern beobachtet habe, sind schlicht und einfach darauf aus, jeden, der in ihren Radius kommt, möglichst hart zu treffen, ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, etc. und das ist nun wirklich nur noch eins: unwürdig und asozial.

Genug zur Szene, jetzt mal zu den Bands. Gestern war erst der zweite Tag der Tournee und ich kann jedem, der was mit diesem Genre anfangen kann nur empfehlen, sich ein Ticket zu kaufen. Es ist wirklich für jeden was dabei. Insgesamt hab ich gestern 9! Bands für 22 Euro bekommen, nonstop Mucke von 17:45 bis 23:45 Uhr. Eigentlich war ich primär nur für The Black Dahlia Murder und 3 Inches Of Blood gekommen und erwartete aus einigen Erfahrungen mit ähnlichen Festivals sonst nichts Umwerfendes.
Die Zusammenstellung der Bands ist allerdings echt gelungen, so dass (fast) jedes Subgenre bedient wurde. Da hätten wir komischen Kiddie-Emo-(Death) Metal von ner lokalen Band, deren Name ich mir gar nicht gemerkt habe sowie Deathcore von einer weiteren Band, die wie erstere gar nicht zum eigentlichen Line-Up gehörten.
Weiter ging es dann mit Brutal Death Metal von Ingested und gutem altem Old-School Death Metal für Zitat: "..alle, die echten Death noch zu schätzen wissen. Für alle, die Human und Symbolic noch kennen" von Obscura. Echt ne coole Band, aber wenn man beim Soundcheck nen Death Song anstimmt, kann ich auch schwerlich objektiv bleiben ^^
Okay, als nächstes nochmal Deathcore von Carnifex, mit nur drei Songs allerdings ein ziemlich kurzer Auftritt, um Platz zu machen für einen wirklich kranken Technical Death-Amoklauf von The Faceless! Wuuuha, ich stand da nur und dachte mir: "Ähm....okay........krank?!" ^^ Bangen unmöglich, absolut turboschnell, tausende von Rhythmuswechseln und ein Drummer nicht von dieser Welt.
Hehe, danach durfte natürlich auch ein bisschen klassischer, schwedischer Blackened Death nicht fehlen. Der kam von Necrophobic, ebenfalls ein echt guter Auftritt. Da gibts nix zu meckern.
Den Abschluss bildeten dann eben 3 Inches Of Blood und The Black Dahlia Murder mit Heavy Death bzw. Melodic Death Metal. Aber zu den beiden Bands muss ich wohl kaum noch was sagen...

Alles in allem: Echt fettes Festival, super Bandauswahl, klasse Sound (um den sich auch viel Mühe gemacht wird) und unschlagbarer Preis! Dazu noch all die neuen Erkenntnisse aus der Szene-Analyse ^^ Unbezahlbar.

Freitag, 1. Januar 2010

2010

Frohes Neues an alle, auf dass das neue Jahr besser wird als 2009. Viel schlimmer kanns ja eigentlich nicht werden ^^
Wir ziehen mal kurz Bilanz: Das vergangene Jahr war zumindest bei mir wie bisher kein anderes geprägt von Enttäuschung, Tod, Trauer und zumindest zeitweise von einem Rückfall in schlechte Gewohnheiten.
Aber wie so oft bergen gerade diese Zeiten auch unglaublich viel Potenzial für Veränderungen. So kann ich für mich behaupten, dass 2009 auch ein sehr progressives Jahr war, in dem ich mein Leben einmal komplett neu geordnet habe. Es war zwar sehr anstrengend und ich bin froh, wenn ich nach der bevorstehenden Prüfungsphase erstmal Semesterferien hab, aber es hat sich auch gelohnt.


Mein Vorsatz für 2010: "metta, karuna, mudita, dana"
Schätze alle Lebewesen so wie deine besten Freunde, bringe ihnen Mitgefühl entgegen, wenn es ihnen schlecht geht und freue dich mit ihnen, wenn es ihnen gut geht. Nicht zuletzt, steuere deinen Teil dazu bei, dass die positiven Momente überwiegen.
Begib dich aber nicht in Abhängigkeiten, erwarte keine Gegenleistung und verlasse dich nur auf dich selbst, denn nur deinen eigenen Geist kannst und sollst du kontrollieren.


Praktisch also: Vegetarismus, Abstinenz auf allen Ebenen - wirklich allen, Meditation und kritisches Hinterfragen alter Gewohnheiten.


Wenn das hier überhaupt jemand liest, würden mich eure Vorsätze mal interessieren, sofern ihr welche habt!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Fernweh

Raus. Einfach ganz weit weg. Alleine sein, glücklich. Alle Enttäuschungen hinter mir lassen, ihnen keine Chance geben, erinnert zu werden.

Weg von all diesen hässlichen Masken, freundlich lächeln sie dich an, versuchen deine eigenen Fehler zu finden, nur um ihr eigenes Gewissen zu beruhigen. Auch du trägst eine und ich habe es nicht gemerkt.


"Andere scheinen mich zu mögen, also bin ich gut". Pseudo-Altruismus, schlimmer als offener Egoismus. Unehrlich, unwürdig. Nur möglich durch emotionale Ignoranz!


Den harten Weg nehmen, das eigene Selbst an den Pranger stellen? Kein Grund dazu. Es funktioniert doch, immer wieder. Andere still verurteilen durch gespieltes Mitleid, geheuchelte Freundlichkeit. Schöne Worte übertünchen dein wahres Ich, das du selbst kaum kennst.
Schön anzusehen sein, das ist wichtig für dich. Wen kümmert es, wie abstoßend dein Innerstes ist? Nicht einmal dich selbst. Feigheit.


Du weißt wer gemeint ist. Und du bist nicht alleine. Gibt dir das Recht?


 

Samstag, 12. Dezember 2009

Wer wartet mit Besonnenheit...

...der wird belohnt zur rechten Zeit! Heute hatte das Warten ein Ende und ich war in der Frankfurter Festhalle beim Rammstein Konzert. Insgesamt schon mein fünftes Mal und wieder war es schlichtweg der Hammer!

Die Vorband Combichrist spielt nur knappe 40 Minuten, so dass Rammstein mit deutscher Pünktlichkeit um Punkt 21 Uhr mit ihrer Show beginnen: Die Gitarristen brechen mit Äxten durch die Rückwand der Bühne und Till schneidet sich mit einem Schweißbrenner den Weg zu den brüllenden Fans frei, bevor das Set mit dem "Rammlied" beginnt. Danach gleich "Bückstabü" und ohne Verschnaufpause weiter zu "Waidmanns Heil", alles unterstützt von einer unglaublichen Lightshow, Reizüberflutung garantiert. Dann "Keine Lust" als erstes und auch einziges Lied von "Reise, Reise", wobei im Publikum niemand ohne Lust zu entdecken war...
Dann wird es dunkel. Tobender Applaus, eine völlig aufgebrachte Meute aus Fans jeden Alters wartet auf den nächsten Song und schon erklingt das Psycho-Intro von "Weisses Fleisch". Ein kleines Highlight für mich als Fan der alten Alben, solch ein geiles Lied noch einmal live zu hören!

Wunder, wunder: bis jetzt noch kein Feuer! Nicht mal eine kleine Flamme, nur ein paar Rauchfontänen. Doch das soll sich schon beim nächsten Song ändern: "Feuer Frei" wird stilecht mit den Flammenwerfer-Maulkörben von der Reise, Reise-Tour präsentiert und auch aus der Bühne schießen jetzt meterhohe Flammen. Nun legen sie also richtig los mit der Pyrotechnik. Bei "Wiener Blut" explodieren blutverschmierte Puppen über der Band, "Benzin" fließt brennend aus einer monströsen Zapfsäule und bei "Engel" werden Tills überdimensionale Engelsflügel mal eben mit ein paar Flammenwerfern ausgestattet.

Das absolute Highlight in Sachen Pyrotechnik gabs für mich aber bei "Ich Tu Dir Weh": Till schnappt sich Flake, verpasst ihm ein paar Schläge in die Magengrube und wirft ihn in eine Metallkiste. Dann schnappt er sich einen Milchkrug wie man ihn vom Bauer kennt und lässt sich auf einer Plattform zwei Meter nach oben befördern. Von dort kippt er eine Flut aus Funken auf Flake, die sich in gewaltigen Explosionen entladen. Absolut krank ^^
Sehr amüsant bei diesem Lied: Da es ja dank Fräulein von der Leyen auf dem Index steht, darf Till den Originaltext nicht singen. Also werden kurzerhand nur die Zeilenanfänge angesungen, den Rest übernimmt das Publikum natürlich gerne. Oder es wird ein wenig umgedichtet, wobei dann so etwas herauskommt:

"In Frankfurt sind die Würstchen klein,
sie könnten etwas größer sein!
Welch eine schöne Stadt, direkt am Main,
hier richt' ich mir ein Konto ein!"

Es folgen noch einige Hammer-Songs wie "Ich Will", "Du Hast" und "Links 2-3-4", vermischt mit einigen weiteren Titeln vom neuen Album, verteilt auf zwei Zugaben. Zwischendrin fällt erstmal auf, wieviel Pyro-Kram da vorne eigentlich abbrennt: Beim Warten auf die Zugaben ist die Bühne komplett verhangen mit Rauch und Dunst, man sieht absolut nichts durch die Strahler, die aufs Publikum gerichtet sind. Da ist dann auch das Rauchverbot völlig obsolet.

Tja, alles in allem also ein top Konzert - ich hätte auch nichts anderes erwartet. Rammstein verstehen es wie keine zweite Band, die Musik mit einer Show zu verknüpfen, die den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Das rechtfertigt dann auch den teuren Ticketpreis, denn sowas bekommt man definitiv von keiner anderen Band geboten!

Samstag, 5. Dezember 2009

Nein Oma, das ist kein Schaf...

Nach insgesamt 12 Stunden, verteilt auf 3 Sitzungen, ist mein neues Tattoo nun endlich fertig:



Das Warten, Pflegen und auch die Schmerzen haben sich absolut gelohnt ^^ Ab nun wird mich das Tattoo für immer an eine sehr turbulente Zeit erinnern, an ganz bestimmte Leute, spezielle Gefühle und an mein altes Ich.

Wem's gefällt: Vollbracht hat es der Basti von Bleeding Roses aus dem idyllischen Mittel-Gründau ^^ ich kann das Studio nur wärmstens empfehlen und bin rundum zufrieden. Mal schauen, wie lange meine Sucht nun befriedigt bleibt... 

Sonntag, 29. November 2009

Und sowas nennt sich "Krone der Schöpfung"...

Ich habe gerade eine weitere Bestätigung dafür bekommen, dass mein neu eingeschlagener vegetarischer Lebensweg der richtige ist. Nur war keine bisher so drastisch und schonungslos wie dieser Film:




Wenn ihr den Mut und den Willen habt, der Wahrheit wirklich in die Augen zu schauen, dann schaut euch diese Doku an. Unterteilt in 5 Abschnitte - pets, food, clothes, sports & entertainment, science - wird gezeigt, wie Menschen mit anderen Lebewesen Tag für Tag umgehen. Das ist NICHTS für schwache Nerven, das ist richtig krass, ich habe irgendwann nur noch geheult. Ich stehe immer noch völlig neben mir... was euch nicht davon abhalten sollte, Earthlings anzusehen.

Für mich ist klar: Ich bleibe Vegetarier, werde mir nie wieder Ware aus Leder kaufen, werde nicht mehr in den Zoo gehen und auch weiterhin für den Erhalt der Natur spenden, die den Tieren noch geblieben ist.

Samstag, 28. November 2009

Netherlands, I'll be back

Roaburn Festival 2010 ich komme!!!
Jex Thoth, Black Math Horseman, Altar Of Plagues, Kylesa, Mouth Of The Architect, Bong, Jesu, Pagan Altar, Serpentcult, Candlemass, Nachtmystium, The Lamp Of Thoth, aaaaah ich schnall ab!!

Wer konnte sich auch ein Ticket sichern und kommt?

Freitag, 27. November 2009

Heute: Gefühlsduselei in der Gruppe

"Ooooh, habt ihr auch schon alle diesen neuen, wundervollen und tiefgründigen Film namens "Twilight - New Moon" gesehen? Nicht?? Also ich und meine Freundinnen haben uns ja sooooo riesig gefreut!!! Ihr solltet ihn auch alle ganz ganz schnell anschauen! Alleine schon wegen Edward... *schmacht* was für ein Mann, so romantisch und dazu noch wunderschön... und wie er seine hämophile Natur für seine große Liebe unterdrückt... herrlich!" <3


Erwachsene Frauen mutieren zu fanatischen Teenies, mit glänzenden, verträumten Augen stürmen sie zum erstmöglichen Termin in den Kinosaal, quetschen sich durch die Reihen, vorbei an ein paar armen Kreaturen, denen von ihrer Freundin auch die letzte Spur von Männlichkeit geraubt wurde. Nur um IHN zu sehen: Edward, den Traumprinzen aller weiblichen Wesen zwischen 14 und 25. "Ach, wären doch alle Kerle so", denken sie heimlich, während ihr Blick auf den Platz neben ihnen fällt, auf diesen desinteressierten Gefühlskrüppel, den sie ihren Freund nennen. Der könnte sich mal ein Beispiel an Edward nehmen. Noch nie hat er sie auf die Schultern genommen und ist mit ihr durch den Wald geflogen! Sie schauen herüber zu ihrer besten Freundin, Single, die mit leerem Blick an ihren Ex denkt, dieses Schwein, das sie ja eh immer nur wie Dreck behandelt hat. "Edward, der würde das niemals machen!", steht in ihren Augen geschrieben.


Willkommen in der Welt der modernen Frau von heute. Emanzipiert, intelligent und gut ausgebildet, das sind viele von ihnen. 

Vielleicht ging das alles ein bisschen zu schnell...


PS: Hier noch ein kleiner Tipp zum Flirt mit Vampiren!